Schwerpunkte der 1. Förderphase

Schwerpunkte der 1. Förderphase

Hans Belting: Bild und Körper. Bild und Tod. Medienfragen des Bildes

Das eigene Arbeitsfeld ist in dem von H. Belting, als Sprecher, verfaßten Text „Ziele des Programms“ (2.2.1.) ausführlich dargestellt worden. Die hier skizzierte Mediologie dient dem Versuch, die Kunstgeschichte zu einer Bildgeschichte, die wir noch nicht haben, zu erweitern und dabei den Bildbegriff über den medialen Aspekt zu erschließen: alle Bildprodukte im sozialen Raum der Kulturen sind mediale Bilder und stehen als solche in der historischen Zeitform einer Mediengeschichte. Vom GK verspricht sich Belting wesentliche Anregungen durch eine interdisziplinäre Diskussion der Bildfragen (von den Altertumswissenschaften an der Universität Heidelberg bis zum technologischen Diskurs der Medienwissenschaft) im interkulturellen Rahmen (Ostasien). Das eigene Projekt „Bild und Tod“ (s. S. **) wird von einem solchen Kontext profitieren. In diesem Rahmen sollen auch Dissertationen vergeben werden, vor allem im Bereich des Memorialbildnisses, des Körperdoubles und der verschiedenen Positionen in der Geschichte der Photographie. Ein anderer Themenbereich wird sich um die Frage nach „Körperbild und Menschenbild“ gruppieren, die Belting auf Einladung der Henkel-Stiftung in einer Henkel-Vorlesung an der rheinisch-westfälischen Akademie im Januar 2000 als Thema präsentieren wird.

Jan Assmann: Bild und Kult im alten Ägypten

Die altägyptische Kultur ist eine Bildkultur par excellence. Kaum eine andere Kultur hat Bilder in so vielfältigen Formen (Rundplastik, Relief, Malerei; Grabplastik und Tempelplastik; Kultbilder, Zauberbilder, Prozessionsbilder, Votivbilder, Bildamulette; Kolossalbilder, Miniaturbilder; Buchmalerei, Bildpapyri, Bildostraka ...) und so massenweise eingesetzt. Entscheidend für die Bedeutung des Bildes in der altägyptischen Kultur ist einerseits die enge Beziehung zwischen Schrift und Kunst (die Bildhaftigkeit der Hieroglyphenschrift und die Schrifthaftigkeit der künstlerischen Formensprache) und andererseits die enge Beziehung zwischen Bild und Ritual, sowohl im Sinne der großen Rolle, die Bilder in Ritualen spielen, als auch umgekehrt im Sinne der nicht minder zentralen Rolle, die Rituale als Thema ikonischer Darstellung spielen. Eine systematische Aufarbeitung dieser überreich entfalteten Phänomenbestände zum Thema Bild - Körper - Medium in anthropologischer Perspektive gehört zu den großen Desideraten der Ägyptologie. Umgekehrt vermag aber auch die Ägyptologie als Sachwalterin eines für solche Fragestellungen ganz besonders einschlägigen Materials Befunde und Beobachtungen von zentraler Bedeutung in einen interdisziplinären Forschungsrahmen zum Thema Bild einzubringen. Assmann selbst plant seit langem eine größere Untersuchung zum Thema "Bild und Kult im alten Ägypten". Er verspricht sich von der Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg wichtige Anregungen.

Folgende Schwerpunkte sind geplant:

- Untersuchungen zu allgemeineren Strukturen der ägyptischen Bildkunst
- Das Bild als Medium mythischer Aussagen
- Bild und Körper
- Das Bild als Medium kommunikativen Handelns
- Bild und Ritual
- Bildkult und Bildkritik.

Weitere Themen, die im Rahmen des Graduiertenkollegs in Fach Ägyptologie als Doktorarbeiten vergeben werden könnten, wären z.B.:

1. Die Entstehung der Grabplastik und die Anfänge der Mumifizierung.
2. Porträt und Maske.
3. Das Verhältnis von Bild und Körper in der ägyptischen Theologie.
4. Die "Theurgie" und ihre Beziehung zum spätägyptischen Bildkult.
5. Bild und Seele in der ägyptischen Anthropologie: der Mensch als verkörperte Seele und beseelter Körper.
6. Bild und Text I. Untersuchungen zur Beziehung von Szene und Beischrift in der ägyptischen Flachkunst.
7. Bild und Text II. Untersuchungen zu "Vignette" und Spruch" in ägyptischen Totenbüchern und anderen illustrierten Papyri.
8. Die Gestalt des Toten. Mumie, Bild, kultische Erscheinungform und "Transformationen" im ägyptischen Totenglauben.
9. Götterbilder und Heilige Tiere als Medien göttlicher Weltzuwendung.
10. Anikonismus und Ikonoklasmus in der Amarna-Religion.

Siegfried Gohr: Bildstrategien der Künstler

Siegfried Gohr wird innerhalb des GK Fragen der Bildstrategie verfolgen und systematischer untersuchen. Hier ist im Bereich der modernen und der zeitgenössischen Kunst noch wenig Substantielles geleistet worden. Dabei werden auch die harmonischen Modelle, die gerade in Karlsruhe im Zusammenhang von tradierten und neuen Medien beschworen wurden, zu hinterfragen sein. Ziel ist eine präzisere und überzeugendere Analyse der Botschaften, Werkbegriffe und Künstlerstrategien in den unterschiedlichen Medien und dem Kreativraum, den sie zur Verfügung stellen.

Boris Groys: Mediale Strategien der Archivierung und Kontextualisierung der Bilder (in der Moderne)

Die Bedeutung der Bilder ist weitgehend kontextabhängig (vor allem in bezug auf die Unterscheidung von alt und neu). Kontexte aber sind ihrerseits abhängig von den Medien, die sie erst eigentlich hervorbringen. So ergeben sich  Strategien der Plazierung, Verschiebung usw., die vor allem für die Moderne typisch sind.
Daraus resultiert eine Politik der Medialisierung, der Kontextualisierung und der Plazierung der Bilder in der Moderne. Eng verbunden sind damit eine Strategie der Innovation und die vielen  Fragen nach dem Neuen in einer Kultur der Avantgarde, die erst in einer medienspezifisch gestellten Frage ihr Profil gewinnen. Daran müßte sich auch eine Begriffsgeschichte der „Medien“ anschließen, die bisher noch nicht formuliert worden ist. In einer solchen erweiterten Perspektive werden auch die interkulturellen und transhistorischen Grundlagen in der Geschichte der Medienkultur beschreibbar werden.

Götz Grossklaus: Medienfragen des Bildes

Forschungsfelder: Technische Medien-Bilder (Photographie, Film, TV, CA, Video) mit der thematischen Ausrichtung
Werbebilder, TV-Nachrichtenbild, Film-Bilder (Lang, Riefenstahl, Kluge, Faßbinder u. a.)

Übergeordnete Fragestellungen: Bild und Zeitlichkeit; Bild als Zeichen, Symbol, Emblem; Bild und konnotative Bedeutungsform

Lydia A. Hartl: Anthropologische Psychologie der Bilder

1. Körper, Bild und Wahrnehmung - Begründung einer Bildwissenschaft: In der heutigen Mediengesellschaft lösen bildgebende Verfahren in Information und Kommunikation weltweit die bisherige Fixierung auf Text und Schrift ab. In dieser Situation ist es angezeigt, das Bild sowohl in der Medienfrage als auch in der Wahrnehmungsfrage grundsätzlich neu zu verstehen und seine historische Genealogie in umfassenderem Sinne zu entdecken. Bildforschung findet bisher, auch innerhalb der Einzeldisziplinen, fragmentarisiert ohne einen einheitlichen Bildbegriff statt (Bild der Kunst, Debatte über Bild und Abbild, technisches Bild, Psychologie und Psychophysik der Bildwahrnehmung). Neue psychologische Wahrnehmungstheorien müssen die „neuronale Ästhetik“ und auch die konstruktivistisch motivierte Selbstreferenzialität mit einbeziehen. Es ist eine Bildwissenschaft zu entwerfen, theoretisch und experimentell, die es erlaubt, das bisherige Wissen um Bildpraxis und Bildgenese im Zusammenhang mit der technologischen Evolution zu begreifen und zu erweitern. Der Psychologie kommt in einer fächerübergreifenden Bildwissenschaft eine Schlüsselposition zu. Überschneidungen der Bilddebatten, erst recht dann, wenn sie theoretische und experimentelle Fragen zum Bild vereinen sollten, können in Dissertationsprojekten begonnen werden.

2. Bildsprachen (Bildbegriff, Bildrezeption und Bildproduktion): Visualisierungsprogramme werden in Wirtschaft und Wissenschaft immer nötiger zur Kommunizierbarkeit großer Datenmengen. Die verwendeten Bildsprachen sind nicht unbedingt neuartig und enthalten oft implizit Informationen, die im Datenmaterial nicht vorausgesetzt sind. Programmziel (Dissertationen) ist die Untersuchung der Bildverwendung in der Wissenschaft (Beispiele Kosmologie und Neurowissenschaft), die bisher unter dem Aspekt einer Bilddebatte nicht gesehen wird (Fragen nach der Notwendigkeit bildhafter Wahrnehmung zum Verständnis nicht sichtbarer Prozesse; Stichwort „anthropisches Denken“; Stichworte Neuroästhetik, „homme neuronal“, theoretische und experimentelle Erprobung von sichtbaren und unsichtbaren Veränderungen der materiellen und damit der medialen Basis von Leben).

3. Anthropologische Psychologie der Bilder: Körper, Leben und Tod, Gesicht (emotionaler Ausdruck) und Blick sind von Hause aus anthropologische Themen, ob sie sich nun in Texten, Bildern, Handlungen oder Ritualen ausdrücken. Bilder dienen als Repräsentanten und Kommunikatoren elementarer Welterfahrungen wie Körper, Tod, Zeit und Raum, die in einer Geschichte der kollektiven und privaten Imagination kulturellem Wandel unterliegen. Es ist also das Wechselverhältnis zwischen der mentalen und der physischen Bildproduktion einer Zeit, die das Material für eine Geschichte der Bilder liefert und die wiederum auf die Imagination der zeitgenössischen Betrachter rückwirkt und das aktuelle Gedächtnis einer Kultur bildet.

4. Bild- bzw. Medientheorie: mediale Abbildung, mediale Simulation, Hyperrealität oder Konstruktion von Realität? Mediengeschichtlich zerstören neue Medien nicht die alten, sondern ändern ihre Funktion. Zu untersuchen sind die funktionalen Bezüge, besonders im Rahmen der Hypothese von der Analogie zwischen Körper und Medium und der so begründeten unerschöpflicher Wandlungsfähigkeit. Mediengeschichte und -theorie kann auch als Geschichte des Erinnerns und Vergessens (kulturelles Gedächtnis, mediale Organisationsformen von Wissen und Vergessen, Frage nach der Intermedialität, inwieweit Medien ineinander übersetzbar sind, bzw. Spezifität der Medien) formuliert werden. Die These, daß jedes Medium chakteristische Eigenschaften hat, die nur begrenzt, näherungsweise ineinander überführbar sind, wäre zu untersuchen. Andererseits sind die Mediengrenzen beim Bild weiter als zumeist angenommen und lassen sich daher möglicherweise jenseits von Gattungsgrenzen (Bild der Kunst, technisches Bild, elektronische Repräsentationsmedien) synoptisch betrachten. Hierzu fügt sich auch die Frage nach der Interkulturalität, der Mediengeschichte im Kulturvergleich, an.

Tonio Hölscher: Die Welt der Bilder und ihre menschlichen Bewohner im antiken Griechenland, mit Ausblick auf das Römische Reich

Das Projekt hat eine Geschichte der Bilder in der griechischen Kultur zum Ziel. Dabei sollen Bildwerke als Faktoren der Lebenswelt verstanden werden, die die verschiedenen Lebensräume gliedern und mit signifikantem Sinn erfüllen. Öffentliche Denkmäler auf den städtischen Plätzen, Ehrenstatuen für Politiker, Siegerstatuen für Athleten, Kultbilder und Votivgaben in den Heiligtümern, ambientale Skulpturen in Häusern und Gärten, geschmückte Gefäße beim Symposion: Dies alles sind Bildwerke, die die gesellschaftlichen Lebensräume definierten  und mit denen die Menschen in den verschiedenen Lebensräumen in spezifischer Weise umgingen. Die Frage geht auf den Umgang mit den Bildwerken, die als GegenStände die Welt ausmachen, in der die Menschen sich einrichten und mit der sie sich auseinandersetzen: mit den Götterbildern in den religiösen Ritualen, mit den Votivgaben beim Besuch der Kultstätten, mit den öffentlichen Denkmälern im politischen Leben, mit den Athletenstatuen bei den agonalen Festen, mit den Vasenbildern beim Diskurs des Symposion, mit den Grabstatuen und Grabreliefs beim Umgang mit den Toten.
Dies ist in einem eminenten Sinn eine Frage nach den Medien der Bildwerke. Je nach Funktion und Lebensbereich wechseln die Materialien, Formate, Formen, „Gattungen”. Kaum eines dieser Themen ist bisher in methodisch reflektierter Weise untersucht worden: Hier ergeben sich viele Möglichkeiten, Doktoranden auf ein gemeinsames und doch vielfältiges Feld zu setzen. Hölscher selbst will diesen Ansatz integrativ an dem begrenzten Fall „Athen als Stadt von Bildwerken” erproben.
Wichtig ist für ein solches Unternehmen der komparative Kontakt zu den Wissenschaften von anderen Bildkulturen. Nur auf diese Weise können scheinbare Selbstverständlichkeiten der antiken Bilderwelt aufgesprengt werden. Die traditionelle, bisher aber kaum in Frage gestellte Betrachtungsweise der Klassischen Archäologie leidet vor allem darunter, daß hier ein neuzeitlicher Begriff von „Kunst” vorausgesetzt wird, der den spezifischen Umgang mit den Bildwerken in der Antike kaum in den Blick gelangen läßt. Hier wird es in hohem Maß stimulierend und erhellend sein, einerseits die neuere Kunstgeschichte als den Ausgangspunkt dieser neuzeitlichen Betrachtungsweisen, andererseits un„klassische” Bildwissenschaften zu anderen Hochkulturen und schließlich insbesondere auch die Wissenschaften von den zeitgenössischen Medien als einen kritischen Gegenpol zu Partnern zu haben.

Lothar Ledderose: Fragen an die Bildmedien in China

1. Formate: Die Chinesen haben etliche, sehr unterschiedliche Formate für ihre Bilder entwickelt, Querrolle, Hängerolle, Album, Fächerblatt, Stellschirm, Wandmalerei etc. Jedes Format verlangt eine spezifische Art und Weise der Betrachtung. Beispielsweise werden Querrollen nur zum Zweck der Begutachtung aufgerollt, während Hängerollen an den Wänden hängen können, auch wenn sie niemand sieht. Auch die Situation der Bildbetrachtung und die Auswahl der Teilnehmer sind durch das Format bedingt.

2. Dokumentation: Die Geschichte eines Bildes ist in China oft auf dem Bild dokumentiert, angefangen von der Aufschrift des Malers und seinen Siegeln über Aufschriften und Siegel des Bildempfängers bis hin zu den oft zahlreichen Kolophonen späterer Sammler und Connaisseure. Alle Hinzufügungen werden ebenfalls mit Pinsel und Tusche vorgenommnmen, d.h. die Dokumentation ist dem gleichen ästhetischen System verpflichtet, wie das Bild selbst. Diese spezifische Art der Überlieferung hat zur Folge, daß kein Zeitpunkt bestimmt werden kann, zu dem ein Bild seine endgültige Gestalt gewonnen hat.

3. Fließender Bildbegriff: Der Originalbegriff ist in China ein anderer als im Europa der Neuzeit, denn der Unterschied zwischen Original und Kopie ist kein kategorischer. Der Zeitpunkt, zu dem ein Bild entsteht, kann fließend gedacht sein, die materielle Substanz eines Werkes kann in großen Teilen ausgetauscht werden. Die Originalität eines Künstlers kann gerade in der Art und Weise liegen, wie er eine „vorgeschriebene“ Form interpretiert. Hier ähnelt ein chinesischer Maler einem Interpreten von Musik.

4. Tod und Realismus: Bekanntermaßen war eine realistische Wiedergabe der Welt nicht das vornehmste Ziel chinesischer Künstler. Nur in der Darstellung von Toten bemühten sie sich um Realismus bis hin zu extrem veristischer Gestaltung. Ein Beispiel sind die bis ins kleinste Detail der Uniformen naturgetreu geformten Krieger der weltberühmten TerrakottaArmee aus der Grabanlage des Ersten Kaisers (starb 211 v.Chr.).

5. Reproduktion: Jemand, der das Abbild eines Menschen herstellt, eröffnet sich damit zugleich die Möglichkeit, weitere Abbilder des gleichen Menschen herzustellen. Die Chinesen haben sehr früh und mit sehr vielfältigen Methoden der Reproduktion von Bildern experimentiert. Ein Beispiel ist die Technik des Holzschnitts auf Papier, der bereits im 9. Jahrhundert n. Ch. voll entwickelt war. Ein Ziel der meisten Reproduktionstechniken war es, nicht mehr unterscheidbare Versionen herzustellen, d.h. Bilder zu klonen.

6. Meditationsbilder: Im Buddhismus und im Daoismus gibt es Meditationsbilder und auch eine entsprechende Bildtheorie. Diese erkärt u.a. Methoden der Visualisierung heiliger Gestalten und die vielschichtigen Bezüge zwischen Betrachter, Bildmedium und religiöser Realität.

7. The Power of Images: Der sozialistische Realismus gestand Bildern noch eine Wirkmächtigkeit zu, die sie heute in anderen Hochkulturen weitgehend verloren haben. Porträts von Mao Zedong fungierten wie Ikonen, und Historienbilder mußten ergänzt und übermalt werden, wenn die dargestellten Politiker in Ungnade gefallen waren.

Peter Weibel: Bild, Technologie und Wahrnehmung

Künftige Forschungsschwerpunkte einer mediengestützten Bildwissenschaft können auf dreifache Weise skizziert werden:

1. Neue Praktiken des Bildes in Beziehung zu seinen technischen Trägermedien, neue Bildtechnologien an der Schwelle einer Materialrevolution.
2. Neue Untersuchungen der Beziehung der Bilder zur Realität, Beiträge zur medialen Konstruktion von Wirklichkeit.
3. Neuformulierungen der Beziehungen der Bilder zum Körper, die Konditionierung des Körperbildes durch die Medien.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, als Teilnehmer einer Ringvorlesung werden diese Forschungsschwerpunkte konkretisiert. In einem von Peter Weibel angebotenen Seminar mit dem Titel „Die Zukunft der Bildmedien“ werden den Doktoranden neue Formen der Wissenserarbeitung und Präsentation vermittelt. Das ZKM stellt seinen gesamten Apparat, von musealer Erfahrung bis technischen Labors, zur Verfügung, damit die Graduierten auch in kuratorischer Tätigkeit ihre Weiterbildung verfolgen können.